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Quelle Reuzenbrunnen

Ursprüngliche Quelle des Reuzenbrunnens nicht gefunden
 
Das Thema „Reuzenbrunnen“ bzw. die Frage „Wo ist die Quelle des Reuzenbrunnens geblieben?“ beschäftigte in der Vergangenheit so manchen Bürger. Schon des Öfteren wurde auf Bürgerversammlungen und Gemeinderatssitzungen immer wieder nachgefragt, was denn die Gemeindeverwaltung unternimmt, dass der Reuzenbrunnen wieder mit Wasser gespeist wird.
 
Bürgermeister König bemühte sich stets die Fragen zu beantworten, jedoch konnte er keine hundertprozentige Antwort geben, da er erst seit 2010 Bürgermeister der Gemeinde Eschach ist.
Fest steht, nachdem die Erschließungsarbeiten (Kanal – und Wasserleitungen) im Bereich Ziegelhüttenweg im Jahr 2003 abgeschlossen wurden, hörte auch der Reuzenbrunnen auf zu sprudeln. Zwar wurde der Reuzenbrunnen fortan noch mit einer kleinen Wassermenge versorgt, jedoch vor gut 4-5 Jahren versiegte die Quelle komplett. Seit diesem Tag, tröpfelt der Reuzenbrunnen nur noch und die Bürger fragen sich immer noch: „Was ist passiert?“
 
Ingenieure & Geologen bestätigten die Vermutungen der Anwohner, dass durch die Grabungen und Kanalverlegungen im Ziegelhüttenweg der Quellfluss unterbrochen wurde und sich einen neuen Weg gesucht hat. Um dies zu bestätigen, versprach Bürgermeister König, dass zum einen Probebohrungen gemacht werden und ein Wünschelrutengänger hinzugezogen wird.
 
Am 27.02.2017 fand dann die Begehung durch den Baubiologen Holger Kraus aus Aalen statt. In seinem ausführlichen Bericht legte Herr Kraus dar, dass die Quelle tatsächlich einen neuen Verlauf ein Stück westlicher in tiefere Gesteinsschichten genommen hat. Besonders hinter dem Austritt des Reuzenbrunnens habe er in 40 – 50 Meter tiefe eine 1,20 Meter breite Wasserader gefunden. Aufgrund der geringen Fließgeschwindigkeit geht er von einer unterdurchschnittlichen Schüttung aus. Ein Anbohren würde sich technisch sehr kompliziert darstellen und aufgrund der schlechten Schüttung wäre dies auch nicht wirtschaftlich.
 
Natürlich ist es schade, wenn ein „Denkmal“ der Gemeinde nicht mehr aktiviert werden kann, aber die Fakten sprechen einfach dafür, dass sich am derzeitigen Zustand des Reuzenbrunnens in naher Zukunft nichts ändert.

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